10’000 Kilometer – 30 Betten

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Es wird Zeit einen ersten Rückblick auf unsere lange Reise durch die USA zu machen. Wir fuhren ja von Los Angeles nach Miami – also vom Pazifik zum Atlantik oder von der West-Küste zur Ost-Küste. Die Reiserute verlief im Süden der USA, weshalb wir auch meist bis immer sehr schönes und warmes Wetter hatten – den grössten Teil sogar mit Temperaturen um die 30° – häufig sogar einiges höher.

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Dies sind die Stationen, wo wir übernachtet haben:

Los Angeles
Burbank
Camarillo
Cayucos
Carmel
San Francisco
Lodi
Mammoth Lakes
Amargosa Valley
Death Valley
Las Vegas
Grand Canyon National Park
St. George
Flagstaff
Gallup
Albuquerque
El Paso
Big Bend National Park
San Antonio
Port Aransas
Victoria
Houston
New Orleans
Panama City Beach
Gainsville
Rotonda-West
Fort Myers Beach
Miami Beach

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Wir haben insgesamt in 30 verschiedenen Betten übernachtet! Meist waren es Hotels oder Motels, einmal hatten wir ein ganzes Haus für uns. Das angenehme bei solchen Reisen in den USA ist, dass viele dieser Appartements recht gut eingerichtet sind – häufig hatten wir eine Waschmaschine und einen Tumbler im Zimmer – häufig auch eine Küche. Die Motels waren meist recht einfach, direkt an der Autobahn gelegen (die Amis lieben das offenbar) aber dafür auch sehr günstig (50 – 60 Dollar pro Nacht). Wir haben alle Hotels einen Tag oder zwei im voraus über das Internet gebucht, was sehr angenehm war und es uns einfach machte. Es lohnt sich auf jeden Fall auch darauf zu achten, ob man als Mitglied des TCS Schweiz (Touring Club Schweiz) einen Rabatt bekommt – in den USA heisst der Automobilclub AAA und als TCS Mitglied ist man gleichberechtigt.

Wir sind etwa 6000 Meilen gefahren – das sind gut 10’000 Kilometer! Das in zwei Monaten oder sagen wir mal 5-6 Wochen – den Rest waren wir stationär in  Florida.

Diese grosse Strecke ist natürlich nicht jedermanns Sache und ich bin nicht sicher, ob wir das wieder so machen würden – vorallem Nina ist wohl noch nie in ihrem Leben so lange im Auto gesessen und wir haben es beide nach einer gewissen Zeit auch gesehen. Vorallem im mittleren Westen der USA – von Nevada bis nach Texas – ist die Landschaft teilweise eintönig, auch wenn es immer wieder Highlights gibt – aber die Strassen (häufig Interstates = Autobahnen) sind dann für lange Strecken kerzengerade aus – für Stunden. Die Geschwindigkeit auf diesen Interstates geht bis zu 80 Meilen pro Stunde (gut 130 km/h) – also unterdessen schon recht schnell! Viele Amerikaner – und auf den langen, langen Strecken vorallem Lastwagen, fahren hart am Limit resp. einiges schneller als erlaubt. Und nicht überall wird die Geschwindigkeit durch die Polizei kontrolliert. Und wie jeder weiss, kann man in den USA auch rechts überholen – was nicht immer zum Vorteil ist, aber doch ein recht gutes System muss ich sagen.

Die grossen Strecken die wir teilweise fuhren und die einfacheren Motels in denen wir übernachteten hatten schon auch den Nachteil, dass wir häufig nur noch „aus dem Koffer“ lebten und eben jeden Tag die grossen und schweren Koffer wieder packen, ein- und ausladen mussten – man muss sich dem bewusst sein – einerseits wäre es gut, man würde „schlau packen“ – was nicht immer möglich ist aber – man braucht eigentlich auch viel mehr Zeit für diese grossen Strecken! In den USA ist es halt auch so, dass jeder „kleine“ Abstecher (was auf der Karte nach nichts aussieht) schnell mal 1000 Kilometer sein können – also gut die Strecke Zürich – Hamburg und noch etwas weiter… bei vorgegebener Reiseroute und Zeit ist das schon eine logistische Herausforderung.

In einem nächsten Artikel möchte ich dann nochmals etwas näher auf die Strecke zurück kommen – und die Highlights herausheben… das braucht aber noch ein bisschen Zeit.

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Die Strecke: 

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