Im 11er

Man könnte meinen, ich wolle heute noch mein Ziel von zwei Blog-Einträgen pro Monat erreichen. Aber denkt doch, was ihr wollt. Heute war ich unterwegs und kreativ. Ich lerne noch und vieles davon ist irgendwie kindlich. Das hier auch, aber nicht ganz so. Man sieht, ich arbeite noch.

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Hier der Beweis, wie es wirklich aussah. Die Skizze oben machte ich aber auch im Tram – in gut drei Minuten. Dann zuhause mit Wasserfarbe drüber gemalt und fertig. Mir gefällt es. Besonders arbeiten sollte ich wohl noch an der Perspektive…

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Ach ja – die Geschichte dahinter? Ich lief in den Hauptbahnhof Zürich und nahm auf dem Heimweg das Tram. Das war fast leer. Man sieht – es ist Sonntag, sonst ist jeweils mehr los. Und schon geht das ganze auch noch unter Storytelling. Oder? Ich klick’s mal an.

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Neues Jahr, neues Glück

Das neue Jahr ist heute zwar schon wieder 21 Tage alt, aber nichts desto trotz wage ich einen kurzen Rückblick sowie einen Ausblick zu meinem Blog und mir selbst. Das Jahr 2017 hat mich ganz schön gefordert, mir aber auch viel gebracht – das neue Jahr wird wohl in ähnlichem Umfang weitergehen – nur eben wieder ein Jahr an Erfahrungen reicher. So werden wir letshelp.ch nun leider definitiv einstellen und vom Netz nehmen – Phase-out nennt sich das – zu teuer und zu wenig Ertrag. Schade. Aber: viel gelernt. Insbesondere lernte ich aber auch, wie wichtig in der heutigen Zeit eine gute Work-Life Balance ist. Da ich im letzten Jahr ja meinen MAS (als den Master) in Digital Business erfolgreich absolvierte, kann ich heute guten Gewissens sagen, dass ich ein klein wenig von Digitalem verstehe. Mit dem Abschluss der Ausbildung, dem Schreiben der Masterarbeit sowie der Arbeit im digitalen Umfeld habe ich gelernt, dass meine Work-Life-Balance aus dem Runder gelaufen ist, was mir nicht gut tat. Zu viel Digital könnte man sagen und zu wenig Balance. Heute geht es mir wieder besser und ich habe damit begonnen, an mir und meiner Balance zu arbeiten.

Balance (DigiLog)

Ganz persönlich werde ich meine Balance künftig sehr stark ins Lot rücken wenn es um die Digitalisierung geht. Versteht mich nicht falsch: ich bin dabei seit Compuserve, und das ist lange her. Ich war auch einer der ersten Nutzer von E-Banking über Compuserve und finde das bis heute besser als es von Hand machen zu müssen. Aber ich merke, dass es irgendwann zu viel des Guten ist. So werde ich einen neuen Schwerpunkt in meinem Leben auf die Balance zwischen Digital und Analog legen und mein Leben und meine persönliche Digitalisierung „Entschleunigen“, denn ich bin ja auch nicht mehr zwanzig.  Aber wer ist das schon. Und wer pflegt schon den richtigen Umgang mit der Digitalisierung.

Re-Start

So wage ich also einen Neustart im 2018 und versuche mehr und mehr, Analog und Digital sowie auch das ganze Leben in eine Balance zu bringen. Die Reise begleite ich mit Notizen dazu, die dann und wann auch Einzug in diesen Blog finden werden. Ganz unter dem bisherigen Motto Swissediot versuche ich kein digitaler Idiot mehr zu sein, sondern wenn schon ein „digiloger“. Ach ja – ich habe mir auch mal wieder Ziele gesetzt – unter anderem möchte ich dieses Jahr mindestens 24 Artikel bloggen. Also zwei pro Monat.

Urban Sketching

Und des Ganzen nicht schon genug, werde ich euch auch noch ab- und an mit einem meiner neuen Hobbies belästigen – Skizzen im Rahmen einer neuen Tätigkeit, des analogen Malens und Skizzierens. So habe ich „soeben“ (also gestern) das „Urban Sketching“ für mich entdeckt. Und mir gleich „das Workbook“ dazu von Jens Hübner gekauft. Macht Spass. Und der Jens ist wirklich gut – aber ich kenne bisher ja auch nur ihn.

In diesem Sinne und auch im Sinne eines Autoren dessen Buch ich gerade lese: „Was ist, ist„. Danke für den Tipp Jan, wirklich toll!

PS: die beiden Zeichnungen welche diesen Artikel illustrieren (naja, sie passen inhaltlich nicht 100% aber immerhin gehören Sie zum neuen Lebensabschnitt) sind von mir und wurden bereits inspiriert von Tipps von Jens Hübener. Also Kolorierung mit Café und Wasserfarben. Den Angler finde ich irgendwie wirklich „sinnbildlich“ und das heute nicht biblisch sondern bildlich – angelnd nach neuem Glück oder so…

Kurs „Malerei“

Wie unsere Lehrerin in der Migros Klubschule so schön sagt (ihre Muttersprache ist Französisch): ich habe ein bisschen Malerei in mein Notizbuch geschmiert 🙂

Crowdfunding, Multichannel und Socialmedia Management in der Anwendung – „Hesch mer en Stutz“ oder #LuckyZiehtUm

Seit letzter Woche läuft auf letshelp.ch das Projekt „Hesch mer en Stutz“ vom Tierpark Goldau. Seit Samstag läuft die entsprechende und begleitende Kampagne #LuckyZiehtUm. Dazu konnten wir nicht nur mit dem Fuchs Lucky eine ideale Verkörperung des Sammelfuches kreieren, welcher selbst Geld sammeln muss um seinen Umzug zu finanzieren (#LuckyZiehtUm), sondern mit 20min.ch auch einen idealen Partner finden, um den Start möglichst zum Erfolg zu führen.

Das wir nun aber innerhalb der ersten Tage schon 75% sammeln konnten hat wohl niemand erwartet. Dabei ist die eigentliche Kampagne im Tierpark sowie auf den sozialen Medien noch gar nicht so richtig gestartet. Und die weiteren Medien wurde erst heute Nachmittag informiert.

Es ist eine wahre Freude, selbst mitten drin und dabei zu sein, wie das eigene Projekt zu einem enormen Erfolg wird und das (erste) Ziel von 100% in den nächsten zwei – drei Tagen in greifbarer Nähe liegt.

Die Kampagne läuft noch weiter und die Analyse wird erst noch gemacht werden müssen. Aber eins ist jetzt schon klar: „Hesch mer en Stutz“ ist ein grosser Erfolg und wird noch grösser werden.

Also bitte – wer es noch nicht getan hat, kann nun Teil von etwas wunderbarem werden. Lucky sagt „Hab mich lieb“ und bittet um einen Stutz, oder zwei, oder drei.

Die Auswertung sowie weitere Backgrounds zur tollen Kampagne folgen hier – und digital auf allen anderen möglichen und unmöglichen Kanälen.

Spenden oder Crowdfunding: Unterschiede

Aus aktuellem Anlass und weil wir auch auf letshelp.ch neu neben dem klassischen Spenden auch Crowd-Donation anbieten, möchte ich hier eine Auszug aus meiner Masterarbeit „Digital Fundraising“ mit einer Erklärung der Unterschiede publizieren. Um die Unterschiede des Spenden-Business und der digitalen Variante Crowdfunding anzuschauen werden diese sich gegenübergestellt.

Das Spenden kann in zwei Dimensionen gesehen werden – entweder man spendet für eine Organisation oder für ein konkretes Projekt. Das Projekt kann als Einstieg gesehen werden, auch als erste Stufe auf der Spendenpyramide. Während die Mehrfach-, Dauer und Gross-Spender die Arbeit einer Organisation bereits kennen und diese regelmässig unterstützen muss der Interessent auf der untersten Ebene erst gewonnen werden. Die These von Günther (Günther & Metzger, 2016) zeigt aber, dass viele Spender heute gar nicht wissen wollen, wofür sie spenden, sondern es viel wichtiger ist, für eine Organisation zu spenden.

Im Crowdfunding, dem digitalen und modernen Weg ist es heute aber so, dass primär für Projekte Gelder aufgebracht werden. Es scheinen ganz andere Mechanismen zu spielen, sobald Menschen digital unterwegs sind und hier etwas Gutes tun möchten, als wenn sie im klassischen Sinn spenden. Die folgende Übersicht zeigt, dass auch unterschieden werden kann, dass der klassische (offline) Beitrag für eine Organisation als Spende bezeichnet werden kann, wobei im Crowdfunding häufig von Investition gesprochen wird. Die wörtliche Übersetzung spricht auch von „Finanzierung“ oder „Aufbringung von Mitteln“.

Die Unterschiede sollen bei der Literatur-Recherche auf den nächsten Seiten etwas mehr auseinander genommen werden. Zuerst wird der Motivbegriff zum klassischen Fundraising etwas näher betrachtet.

Spenden Crowdfunding
Viele Individuen Ein Schwarm
Langfristig Kurzfristig
Bezogen auf Organisation Projektgebunden
Hoher Kostenaufwand Vorteile Digitalisierung und dadurch geringere Kosten
Es muss sich rechnen Long Tail
Spende Investition
Keine Gegenleistung Gegenleistung im Reward-Based Crowdfunding

Tabelle – Spenden oder Crowdfunding: Unterschiede (Quelle: eigene Darstellung)

letshelp.ch in neuem Kleid

Medien-Mitteilung in eigener Sache zu letshelp.ch: 

Wir freuen uns heute mit euch in die nächste Phase der Crowdfunding-Initiative letshelp.ch zu starten. Seit dem Go-Live im letzten Juni haben wir dank eurer Unterstützungen über 30 Projekte Co-finanziert und damit Menschen aus der ganzen Welt erreicht. Vielen Dank dafür!

Neben Projektbeiträgen haben wir von euch als Spenderinnen und Spender auch Rückmeldungen zur Plattform und deren Funktionalität erhalten. Auch die teilnehmenden Hilfsorganisationen haben uns dabei unterstützt letshelp.ch noch weiter auf ihre Bedürfnisse auszurichten. Nachdem wir während den letzten Monaten daran gearbeitet haben diese Anregungen umzusetzen, freuen wir uns auf den heutigen Tag.

Wir können letshelp.ch in einem neuen Kleid und mit neuen Funktionen ausgestattet präsentieren. Die wichtigsten Änderungen sind das neue Design, neue Bezahlmöglichkeiten für kleinere Organisationen und eine neue Projektkategorie: Crowddonation!

Crowddonation vs. Spenden

Bei Crowddonation entscheidet der Schwarm: Ein Projekt wird nur dann umgesetzt, wenn sich genügend Interessierte finden und wenn das Spendenziel erreicht wird. Statt durch einen grossen Betrag wird ein Projekt durch viele kleine Beiträge finanziert. Es geht um alles oder nichts: Wenn ein Projekt in der vorgesehenen Zeit sein Spendenziel nicht erreicht, wird es nicht finanziert und kommt also nicht zustande. Der Betrag, den Interessierte einem Projekt geben möchten, wird reserviert. Die Gültigkeit deiner Kreditkarte oder PostFinance Card wird geprüft, indem ein Franken abgebucht und gleich wieder gutgeschrieben wird. Wenn das Projekt nicht zustande kommt, wird der reservierte Betrag nicht belastet. Sobald das Spendenziel erreicht ist, wird der reservierte Betrag abgebucht. Spenden sind einfach erklärt, denn jede Spende zählt: Dein Beitrag fliesst auf jeden Fall und direkt in das Projekt deiner Wahl. Deine Spende wird gleich von deiner Kreditkarte oder PostFinance Card abgebucht.

Deepdive Videowerkstatt

Am letzten Samstag lernte ich etwas über Video. Die HWZ bot mir die Gelegenheiten bei den Profis und Kollegen von Corpmedia das Handwerk an einem Tag zu erlernen. Konkret heisst das, ich lernte neben einigem theoretischem Wissen die Handhabung von Kameras und dem sinnvollen Einsatz von geeigneten Lichtquellen. Wir nutzten zwei Kameras – beides Canon Fotokameras welche sich offenbar hervorragend für diesen Zweck eigenen. Nachmittags durften wir dann an die Mac und unsere Videos schneiden. Zugegeben – nach den zwei Stunden war ich zwar schon ganz schön angefressen aber noch immer blutiger Anfänger. Ich finde zwar, dass sich mein Resultat sehen lassen kann – aber ein Profi sieht das sicher anders. Deshalb werde ich wohl weiterhin wenn möglich auf Profis setzen. Aber seht selbst.

Deine NGO möchte eine Crowdfunding- oder Spenden-Kampagne durchführen – wie geht das?

Möchtest du in der Schweiz digital Spenden sammeln oder gar ein soziales, ökologisches oder kulturelles Hilfsprojekt durchführen und finanzieren, dann ist letshelp.ch die erste Adresse. Die Plattform bietet die nötigen Instrumente sowie die Reichweite um ein junges und digital affines Zielpublikum anzusprechen und zur Spende zu bitten. Das Team hinter letshelp.ch hat das nötige Wissen und die Erfahrung dir dabei zu helfen und dich zu unterstützen. Swisscom unterstützt im Namen ihrer unternehmerischer Verantwortung Zewo zertifizierte Organisationen dabei digital zu werden und ihre erste Crowdfunding Kampagne durchzuführen.

Welche Spendenorganisationen dürfen bei letshelp.ch mitmachen?

Projekte einreichen und über letshelp.ch durchführen können alle Schweizer Spendenorganisationen welche Zewo zertifiziert sind.

Wie reichst du dein Projekt ein?

Sende ein Mail an die Adresse info.letshelp@swisscom.com

Wie läuft das Onboarding ab?

  1. Hast du ein gutes und konkretes Projekt mit Zielbetrag und Zeitpunkt an welchen die Summe zusammengetragen sein muss? Oder möchtest du für den generellen Cause deiner Organisation über längere Zeit hinweg Spendengelder sammeln? Mach Dir dazu Gedanken und notiere diese grob.
  2. Nimm Kontakt mit dem letshelp.ch Team auf. Entweder sendest du ein Mail an die Adresse info.letshelp@swisscom.com oder du rufst Gregor (+41 79 765 38 63) oder Janic (+41 76 358 07 07) an.
  3. In einem ersten Schritt klären wir zusammen ab, ob es sich bei deinem Vorhaben um eine Crowd Donation Kampagne nach dem All-or-nothing Prinzip handelt oder um eine generelle Spenden-Kampagne nach dem Keep-it-all Prinzip. Beides hat seine Vorteile und kann unterschiedlich eingesetzt werden.
  4. Wir klären mit dir ab, welche weiteren Schritte wir einleiten können. So werden wir zusammen mit einem Fragebogen klären, wie weit ihr seid um über soziale Medien digitales Fundraising oder Crowd Donation zu betreiben. Je nach Bedarf befähigen wir euch an einem halb- oder ganztägigen Workshop dazu, eure Kampagne möglichst erfolgreich durchzuführen. Dabei werden wir auch gemeinsam die Projektbeschreibung erarbeiten, einen Redaktionsplan für die Kommunikation über eure bestehende Kanäle erstellen und die nötigen Verträge für die Zahlungsabwicklung erstellen.
  5. Sobald die Zahlungsanbindung steht, was üblicherweise zwei bis drei Wochen in Anspruch nimmt, du ein Projekt vorbereitet hast und der Redaktionsplan für die Vermarktung und Bekanntgabe deiner Kampagne steht, kann es los gehen.

Und dann?

Das findest du in einem anderen Blog-Artikel heraus.