Verhaltensänderung

Es ist Donnerstag, der 19.3.2020. Tag 4 mit Schweizer Notstand.

Wir können jetzt weiterhin zuhause in der Bude sitzen und die News auf allen Kanälen konsumieren und uns ärgern und ängstigen und das Ganze auch noch auf allen Social Media Kanälen verteilen. Oder wir können unser Verhalten ändern: Möglicherweise müssen wir wirklich zuhause in der Wohnung bleiben, das ist auch gut so. Aber jetzt können wir noch raus. An die frische Luft und in die Sonne. Wenn wir dabei das Social Distancing einhalten und keine Gruppen bilden ist dies sicher gesünder als die dünne Luft in der Wohnung. Haben wir einen Hund, dann gehen wir mit ihm raus. Können wir Joggen, dann tun wir das.

Können und dürfen wir nicht mehr raus, dann tun wir doch das Beste zuhause: im Home-Office arbeiten. Und was gutes Kochen und gesund Essen. Und mit unseren Lieben zuhause unterhalten. Oder mit den anderen Lieben telefonieren oder Skypen. Ein gutes Buch Lesen. Und: uns bewegen, so gut es geht. Es gibt so viele Möglichkeiten angeleitet und zuhause Yoga zu machen. Oder Fitness-Training. Kraft-Training. Liegestütze. Planks. Bauchübungen. Und vielleicht auch einen Hometrainer nutzen der irgendwo rumsteht. Und dann die Wohnung aufräumen und putzen.

Vielleicht können wir uns auch Gedanken machen, was wir sonst noch tun können. Kreativ werden. Ältere Leute im gleichen Haus fragen ob sie Hilfe brauchen – Einkäufe für diese tätigen. Haben wir Fähigkeiten die helfen? Können wir Webseiten programmieren? Einen einfachen kleinen Online-Shop für den Laden vis-à-vis welcher seine Waren nicht mehr verkaufen darf, ausser online, aber keinen Shop hat? Oder sind wir Fitness-Instruktoren? Oder Coaches? Können wir das auch online anbieten? Oder sind wir medizinisch ausgebildet? Können wir uns beim Spital melden und unsere Hilfe anbieten? Oder bei der Armee? Oder im Lebensmittelgeschäft um die Regale (mit WC-Papier und Ravioli) aufzufüllen.

Wir können unser Verhalten auch im Konsum von Informationen ändern: müssen wir ständig up-to-date sein über Corona? Oder reicht es 1-2 mal pro Tag? Welchen Quellen kann ich vertrauen? Welchen nicht? Wie informiere ich mich richtig?

Welches Verhalten lege ich seit dem Lock-Down an den Tag, welches mir nicht hilft sondern im Gegenteil einen negativen Einfluss auf mich hat? Negative Gedanken? Angst? Wie hilft mir das? Was haben die Leute damals im Krieg getan? Was haben sie während der spanischen Grippe getan?

Ich habe kein Erfolgsrezept aber ich bin mir sicher, wie müssen unser Verhalten ändern: jetzt! Egoismus ablegen. Auf die Wissenschaft hören. Und die Regierung. Uns an Vorgaben halten. Und uns selbst nicht verrückt machen. Gesund bleiben – mit Körper und Geist.

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