Teilen: die Sharing Economy und das „Object Sharing“

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Im Rahmen der heutigen Ausbildung wurden gewisse Kanäle und Touchpoints analyisert. Ich habe mich dem Thema PSP Sharing gewidmet und die Sharing Economy angeschaut. Konzentriert habe ich mich auf den Touchpoint des „Object Sharing“ über digitale Kanäle wie es in der Schweiz sharely.ch oder sharoo.com machen.

Es handelt sich dabei um Sharing Plattformen für Alltagsgegenstände wie Bohrmaschine, Velos, Motorräder, usw. Das Motto: Lokal mieten und vermieten. Aber auch Sharing von Wohnungen auf Airbnb.

Zielgruppe

Angesprochen sind Leute mit gemeinsamen klarem Bedürfnis danach einen Gegenstand zu mieten / auszuleihen oder zu verleihen / vermieten. Es sind primär auch Menschen, welche diesen neuen Way of Life / Lebensstil ausleben möchten und / oder Geld sparen möchten.

Engagement und Aktivität

Es geht darum Aktivitäten durchzuführen wozu aber etwas benötigt wird, das nicht vorhanden ist. Oder man besitzt etwas aber benötigt es nicht regelmässig. Das Engagement ist sehr hoch, da auf der einen Seite klare Bedürfnisse vorhanden sind und gedeckt werden wollen. Engagement ist aber immer kurzfristig (was es schwierig macht für Brands ). Engagement kann bei gewissen Produkten aber geweckt werden, wenn man Beispielsweise kurzfristig einen bestimmten Brand „ausprobieren“ möchte.

Brandship

Ist es möglich hier eine Marke zu positionieren?

Grundsätzlich ist P2P wohl eher C2C ohne B. Es gäbe die Möglichkeit, Lösungen als B2B2C anzubieten, ist allerdings schwierig. Hintergrund ist wohl auch, dass Privatpersonen zwar Brands nutzen möchten aber die Grossverteiler ausschalten möchten.

Grosses Potential welches nicht ausgenutzt wird für Brands. Andererseits Möglichkeiten für Sichtbarkeit von Brands – als Beispiel: Versicherung der Haftpflicht durch die die Mobiliar.

Wie ist das Potential?

Je nach Veränderung der Gewohnheiten der Bevölkerung beim Thema „Besitzen“ und „Teilen“ kann hier ein sehr hohes Potential vorhanden sein. Dieses ist noch gar nicht ausgeschöpft, auch wenn Zukunft sehr unklar ist.

Die Zielgruppe ist ja eigentlich exakt mit klarem Bedürfnis erkennbar (jemand benötigt eine Bohrmaschine oder ein Auto mit Ladefläche)  aber ist wohl durch Plattformbetreiber heute noch nicht geschätzt und ausgenützt und durch Brands nicht nutzbar.

Im Potential ist hier Kreativität gefragt und vielseitige Lösungen möglich.

Persönliche Einschätzung

Ich bin mir nicht sicher, ob sich diese Szene so weiterentwickeln wird oder ob grosse Brands selbst wieder zurück ins Spiel kommen und diese Plattformen verdrängen. So kann es möglich sein, dass künftig Autohersteller selbst entweder auf bestehenden Plattformen oder gar auf eigenen Autos vermieten. Oder ein Detailhändler seine Produkte über digitale Kanäle vermietet sodass diese nicht gekauft werden müssen.

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